Prüfpunkt shop-product_schemaSEO je Seitentyp
Product-Schema: was eine Produktseite Google und Merchant Center sagen muss
Eine Produktseite trägt ihre Fakten für Menschen im Layout und für Maschinen im JSON-LD: Name, Bild, Preis, Währung, Verfügbarkeit. Google baut daraus die Produkt-Rich-Results in der Trefferliste, Merchant Center gleicht damit die Angebote ab. Der Prüfbereich SEO erkennt seit seo-v6 den Seitentyp und prüft auf Seiten vom Typ Shop, ob ein Product-Schema da ist und ob es vollständig ist. Der Befund steht in der Akte und in der Aufgabenliste; Punkte kostet er erst, wenn der Betreiber seo-v6 freigibt.
Was genau geprüft wird
Der Messkern liest jeden JSON-LD-Block der Seite, auch verschachtelt in @graph, mainEntity, itemListElement und hasVariant. Findet er auf einer Shop-Seite weder ein Product (auch ProductGroup, IndividualProduct, ProductModel) noch eine Produktliste (ItemList, OfferCatalog), meldet er das Schema als fehlend. Findet er ein Product, prüft er die Felder, die Google für Rich-Results verlangt: name, image, offers.price, offers.priceCurrency und offers.availability. Fehlt eines, nennt der Befund das Produkt und die fehlenden Felder.
Warum das zählt
Die Trefferliste zeigt Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen nur aus strukturierten Daten. Ein Shop ohne Product-Schema steht als blauer Link neben Wettbewerbern mit Preis und Sternen. Merchant Center prüft die Angebote im Feed gegen die Seite; ohne Schema scheitert der Abgleich oder das Angebot wird abgelehnt. Und KI-Antwortsysteme lesen dieselben Felder, wenn sie ein Produkt empfehlen.
Wie der Seitentyp entsteht
Der Prüfbereich entscheidet je Seite aus JSON-LD-Typen, Kaufknöpfen, Preisnennungen und dem Pfad, ob sie ein Shop ist. Die Belege stehen in der Studie an der Seite. Eine Landingseite oder ein Beitrag bekommt diese Regel nicht; eine Produktliste mit ItemList gilt als Shop mit Schema.
So gehen Sie es an
- Im Shopsystem das Modul für strukturierte Daten einschalten (Shopware, WooCommerce, Shopify, Magento liefern Product-JSON-LD mit).
- Auf einer Produktseite den Quelltext öffnen und den Block script type=application/ld+json mit @type Product suchen; fehlt er, im Theme oder Modul ergänzen.
- Die Felder aus dem Warenwirtschaftssystem füllen: image als absolute Adresse, price als Zahl, priceCurrency als ISO-Code (EUR), availability als schema.org-Wert wie https://schema.org/InStock.
- Mit dem Rich-Results-Test von Google eine Produktseite prüfen und Warnungen abarbeiten, bevor der nächste Durchgang misst.
Weiter im Prüfbereich SEO
- Bewertungssterne im Schema: nur mit Anzahl und echten BewertungenaggregateRating ohne Anzahl und ohne einzelne Bewertungen gilt bei Google als unbelegt. Was der Prüfbereich SEO auf Shop-Seiten misst.
- Varianten- und Filteradressen: ein Canonical auf die HauptadresseFarbe, Größe, Sortierung und Seite als Parameter erzeugen viele Adressen für ein Produkt. Ohne Canonical konkurrieren sie. Was der Prüfbereich SEO misst.
- Preisangaben im Shop: Umsatzsteuer, Versandkosten und Grundpreis am PreisDie Preisangabenverordnung verlangt am Preis den Hinweis auf Umsatzsteuer und Versand und bei Mengenware den Grundpreis. Was der Prüfbereich SEO feststellt.
- Ein Thema je Seite: Title und H1 benennen dasselbeWenn der Title „Willkommen“ sagt und die H1 „Unser Team“, weiß weder Google noch der Besucher, worum es geht. Was der Prüfbereich SEO misst.
Dieser Prüfpunkt gehört zum Prüfbereich SEO; dort stehen alle Prüfpunkte im Überblick. Was die Prüfung insgesamt leistet, zeigt die Leistungsseite; wie ein Ergebnis zustande kommt, erklärt das Prüfverfahren. Alle Prüfbereiche im Überblick: Wissensbasis.
Foto: Christian Koch, CC0





