Prüfpunkt aos-revealInhalt im HTML
Wie wirken Scroll-Einblendungen auf die Indexierung?
Scroll-Einblendungen — Inhalte, die beim Herunterscrollen weich einfaden — sind ein Gestaltungsmittel mit einem technischen Beigeschmack: Die Elemente stehen zwar im Quelltext, sind aber per Stilregel unsichtbar geschaltet, bis ein Skript sie beim Scrollen freigibt. Was die Suchmaschine davon wertet, hängt daran, ob und wie sie die Seite ausführt. Unsere Prüfung zählt solche Elemente und weist sie als Hinweis aus — ein Risiko-Inventar, kein Verstoß.
Im Quelltext vorhanden, auf dem Bildschirm verborgen
Bibliotheken für Scroll-Effekte markieren Elemente mit einem Datenattribut und setzen sie zunächst auf unsichtbar. Erst wenn das Element in den Sichtbereich scrollt, blendet das Skript es ein. Google rendert Seiten zwar mit Skript-Ausführung, aber verzögert und ohne echtes Scrollen — moderne Effekt-Bibliotheken blenden dann in der Regel trotzdem ein. Verlass ist darauf nicht in jedem Fall: Scheitert das Skript oder lädt es zu spät, bewertet die Maschine eine Seite, deren Inhalt versteckt ist. Je mehr tragender Inhalt an solchen Effekten hängt, desto größer das Risiko.
Was die Prüfung genau misst
Die Prüfung zählt die Elemente mit Scroll-Einblendungs-Attributen im ersten HTML der Seite. Der Befund ist bewusst als Information eingestuft: Er verbietet das Gestaltungsmittel nicht, sondern macht sichtbar, wie viel Inhalt davon abhängt. Die Faustregel für die Abwägung: Schmuck darf einfaden — der Text, wegen dem Besucher und Suchmaschine kommen, sollte ohne Skript sichtbar sein.
So gehen Sie es an
- Nutzen Sie Scroll-Effekte für Illustrationen und Auflockerung — nicht für Kernaussagen, Leistungsbeschreibungen oder Kontaktdaten.
- Sorgen Sie für einen sichtbaren Grundzustand ohne JavaScript: Erst das Skript darf Elemente für den Effekt verstecken.
- Prüfen Sie die Seite mit abgeschaltetem JavaScript: Was dann fehlt, hängt am Effekt.
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Foto: Lee Campbell, CC0





