Suchanfragen und Rankings verfolgen
Die Google Search Console zeigt, mit welchen Suchanfragen Ihre Website gefunden wird, wie oft sie erscheint, wie oft jemand klickt und auf welcher Position. Der Dienst liest diese Daten mit Ihrer Freigabe, legt sie täglich ab und wertet sie aus: Veränderung zum Vormonat, Positionsklassen, Chancen, Seiten mit Verlust, Indexierung, Sitemaps. Dazu kommt der Sichtbarkeitsindex von Sistrix als Blick von außen.
Was gemessen wird
Diese Prüfbereiche tragen das Thema. Jeder führt zu seinen Prüfpunkten mit Erklärung, Messweg und Maßnahme.
- SEOTitel, Beschreibungen, Überschriftengliederung, interne Verweise, strukturierte Daten.20 Artikel
- TechnikOb Suchmaschinen die Seite abrufen dürfen, finden und eindeutig zuordnen können.25 Artikel
- GEO / KI-SichtbarkeitZitierfähigkeit durch Antwortmaschinen: klare Einleitungen, Frage-Antwort-Strukturen, maschinenlesbare Fakten.12 Artikel
Was die Search Console hergibt
- Suchanfragen mit Impressionen, Klicks, Klickrate und Position, jeweils nach Seite, Land, Gerät und Sucherscheinung (Rich Results, Video, AMP).
- Je Suchtyp getrennt: Websuche, Bildersuche, Videosuche, News, Discover und Google News.
- Eine Tagesreihe bis 16 Monate zurück. Google liefert die Zahlen mit rund drei Tagen Verzug; der letzte gezeigte Tag liegt deshalb drei Tage vor heute.
- Sitemaps: wann eingereicht, wann zuletzt gelesen, wie viele Adressen eingereicht und wie viele davon im Index sind, Fehler und Warnungen.
- URL-Inspektion je Adresse: ob die Seite im Index ist, welches Canonical Google gewählt hat, wann der letzte Crawl war, ob robots.txt sperrt und welche Rich Results erkannt sind. Google erlaubt 2.000 Inspektionen je Tag und Property, das Tracking prüft deshalb die 20 stärksten Seiten.
So verbinden Sie Ihre Website
- Sie brauchen ein Google-Konto, das Ihre Website in der Search Console als Property besitzt oder darauf Lesezugriff hat.
- Im Kundenbereich unter Suchanfragen und Klicks klicken Sie auf „Mit Google Search Console verbinden“. Google zeigt, was der Dienst darf: Search-Console-Daten lesen. Mehr fragt er nie an.
- Nach der Zustimmung liegt ein Schlüssel für ein Jahr im Tresor Ihrer Organisation, Art Fremdsystem: kein Mensch sieht ihn, jede Lesung steht mit Zweck im Tresor-Protokoll. Entfernen Sie den Eintrag, endet der Zugriff sofort.
- Ab dann erhebt der Dienst täglich um 04:41 den Stand. Mit „Tracking jetzt erheben“ holen Sie ihn sofort, etwa nach einer Änderung an der Website.
- Sie möchten das nicht selbst einrichten? Tragen Sie das Google-Konto des Prüfservice in Ihrer Search Console als Nutzer mit Leserecht ein (Einstellungen, Nutzer und Berechtigungen). Dann verbinden wir Ihre Website im Arbeitsplatz, erheben das Tracking und besprechen die Auswertung mit Ihnen. Das gilt für jede Website, die wir prüfen, auch für die Kunden einer Agentur.
Was das Tracking auswertet
- Kennzahlen der letzten 28 Tage gegen die 28 Tage davor: Klicks, Impressionen, Klickrate und mittlere Position, jeweils mit Veränderung in Zahl und Prozent.
- Positionsklassen: wie viele Suchanfragen auf den Plätzen 1 bis 3, 4 bis 10, 11 bis 20, 21 bis 50 und dahinter ranken. Verschiebt sich die Verteilung nach vorne, wirkt Ihre Arbeit.
- Chancen: Suchanfragen mit vielen Impressionen auf Platz 4 bis 20. Dort bringt eine bessere Seite oder ein treffenderer Titel die meisten zusätzlichen Klicks, weil die Nachfrage schon da ist.
- Aufsteiger und Absteiger: Suchanfragen, deren Position sich um drei oder mehr Plätze bewegt hat. Neue Suchanfragen und verlorene, die im Vorzeitraum noch Impressionen hatten.
- Seiten: die stärksten Adressen mit Klicks, Impressionen und Positionsänderung; Gewinner und Verlierer nach Klicks; neue und verschwundene Seiten.
- Indexierung der stärksten Seiten aus der URL-Inspektion, nicht indexierte zuerst, mit dem Canonical laut Google und dem letzten Crawl.
- Länder, Geräte, Sucherscheinungen und Suchtypen als Tabellen; der Verlauf der letzten 90 Tage als Linie, die volle Reihe als Wochen.
- Entwicklung über alle Erhebungen: je Erhebung Klicks, Impressionen, Position, Zahl der Suchanfragen und Top-10-Anteil. Diese Reihe bleibt auch über die 16 Monate von Google hinaus erhalten.
Wie Sie die Zahlen lesen
Eine Impression zählt, sobald Ihre Seite in einem Suchergebnis erscheint, auch weit unten. Die Position ist der Mittelwert über alle Impressionen: rankt eine Seite für eine Suchanfrage auf Platz 2 und für eine andere auf Platz 40, steht in der Summe ein Wert dazwischen. Deshalb sagt die mittlere Position allein wenig; die Positionsklassen und die Bewegung je Suchanfrage sagen mehr. Die Klickrate hängt von der Position ab: auf Platz 1 klicken viele, ab Platz 10 klickt fast niemand mehr, und Suchergebnisse mit Antwortkästen, Bildern oder Anzeigen drücken die Rate auf allen Plätzen. Vergleichen Sie Zeiträume gleicher Länge und rechnen Sie mit Saison: ein Rückgang im August muss kein Verlust sein, wenn der August im Vorjahr genauso aussah.
Was Sie daraus machen
- Chancen zuerst: Prüfen Sie Titel und Beschreibung der Seite, die für die Suchanfrage rankt. Trifft der Titel die Frage der Suchenden? Fehlt ein Absatz, der die Frage beantwortet? Zeigen andere Seiten Ihrer Website intern darauf?
- Absteiger: Hat sich die Seite geändert, ist eine Weiterleitung dazugekommen, steht sie im Index (Inspektion)? Der Prüfbereich Indexierung findet technische Ursachen, der Prüfbereich SEO inhaltliche.
- Verlorene Suchanfragen mit vielen Impressionen im Vorzeitraum: Die Seite ist aus den Ergebnissen gefallen. Prüfen Sie Erreichbarkeit, Canonical und noindex.
- Nicht indexierte Seiten in der Inspektion: Bei „gecrawlt, derzeit nicht indexiert“ fehlt Google ein Grund, die Seite aufzunehmen; mehr eigener Inhalt und interne Links helfen. Bei „durch robots.txt gesperrt“ oder „noindex“ ist es eine Einstellung.
- Nach jeder Prüfung mit dem Prüfbereich SEO legt der Durchgang den Stand von Search Console und Sistrix in die Akte. So sehen Sie, wie sich die Sichtbarkeit zwischen zwei Prüfungen bewegt hat.
Sistrix: der Blick von außen
Der Sichtbarkeitsindex von Sistrix misst, wie sichtbar eine Domain in den Google-Ergebnissen für eine feste Menge von Suchanfragen ist, unabhängig von Ihrer Search Console und deshalb auch für Wettbewerber vergleichbar. Der Dienst fragt ihn mit dem eigenen Schlüssel ab, zusammen mit der Zahl der Keywords in den Top 100 und Top 10; das Land folgt der Domain-Endung. Ein Stand gilt einen Tag; jede neue Abfrage kostet Credits, die der Betreiber trägt.
Datenschutz und Zugriff
- Der Dienst liest nur. Er ändert nichts in Ihrer Search Console und reicht keine Sitemap ein.
- Die Daten der Search Console sind Summen je Suchanfrage und Seite; sie enthalten keine Angaben zu einzelnen Personen.
- Der Schlüssel liegt verschlüsselt im Tresor Ihrer Organisation. Jede Lesung steht im Protokoll, jede Erhebung im Aktivitätslog. Inhaber und Verwalter der Organisation sehen das Tracking; wer die Akte lesen darf, sieht den Stand je Prüfung.
- Per MCP holt ein Assistent dieselbe Auswertung (ranking.gsc.tracking) und löst eine Erhebung aus (ranking.gsc.erheben).
Foto: Carlos Muza, CC0





