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Beta — Entwurfsstand. Prüfordnung und Hinweistexte sind noch nicht rechtlich freigegeben; es werden derzeit keine verbindlichen Siegel ausgestellt.

Prüfpunkt jsonld-server-sideMaschinenlesbare Fakten

Warum muss JSON-LD im Server-HTML stehen und nicht per JavaScript kommen?

Strukturierte Daten in JSON-LD sind der wichtigste Hebel, damit KI-Systeme eine Seite einer Entität zuordnen. Viele Websites liefern sie aber nicht im HTML aus, das der Server schickt, sondern fügen sie erst im Browser ein — über einen Tag-Manager, ein SEO-Plugin oder ein Skript. Googles Crawler führt JavaScript aus und sieht das. Die Crawler der KI-Anbieter tun das in der Regel nicht: Sie lesen das Erst-HTML und sind fertig. Für sie existiert ein nachgeladenes JSON-LD nicht. Der Prüfbereich GEO vergleicht deshalb das ausgelieferte HTML mit dem gerenderten Dokument.

Wie der Vergleich abläuft

Bei der Messung liest der Prüfbereich zwei Fassungen derselben Seite: das Erst-HTML, das der Server auf den ersten Abruf schickt, und den Zustand nach dem Rendern im Browser. Findet er JSON-LD im gerenderten Dokument, aber keinen JSON-LD-Block im Erst-HTML, ist die Angabe nachgeladen — und für Crawler ohne JavaScript unsichtbar. Die Regel kostet dann sechs von hundert Punkten. Gibt es gar kein JSON-LD, greift nicht diese Regel, sondern die Regel zum reichhaltigen Schema; eine Doppelstrafe für dasselbe Fehlen gibt es nicht. Konnte das Erst-HTML nicht gelesen werden, bleibt die Regel ohne Abzug.

Die Korrektur liegt meist im Redaktionssystem

JSON-LD gehört in die Seitenvorlage, damit der Server es mit dem HTML ausliefert. Die meisten Redaktionssysteme und SEO-Module können das; oft ist nur die Ausgabe über den Tag-Manager gewählt, weil das ohne Entwickler ging. Der Umweg über ein Skript kostet nicht nur die KI-Sichtbarkeit, sondern verzögert auch für Google die Verarbeitung, weil der Crawler die Seite erst rendern muss. Wer die Ausgabe umstellt, sollte danach die Seite mit abgeschaltetem JavaScript aufrufen oder den Quelltext ansehen: Steht der Block dort, ist er für jeden Crawler sichtbar. Der Prüfbereich bestätigt das beim nächsten Durchgang.

So gehen Sie es an

  1. Sehen Sie sich den Quelltext der Seite an (nicht den Inspektor): Steht der JSON-LD-Block dort, wird er vom Server ausgeliefert.
  2. Stellen Sie die Ausgabe strukturierter Daten vom Tag-Manager auf die Seitenvorlage oder das SEO-Modul des Redaktionssystems um.
  3. Prüfen Sie nach der Umstellung mit abgeschaltetem JavaScript, ob der Block weiterhin vorhanden ist.
  4. Halten Sie JSON-LD und sichtbaren Inhalt synchron — nachgeladene Angaben driften leichter auseinander.

Weiter im Prüfbereich GEO / KI-Sichtbarkeit

Dieser Prüfpunkt gehört zum Prüfbereich GEO / KI-Sichtbarkeit; dort stehen alle Prüfpunkte im Überblick. Was die Prüfung insgesamt leistet, zeigt die Leistungsseite; wie ein Ergebnis zustande kommt, erklärt das Prüfverfahren. Alle Prüfbereiche im Überblick: Wissensbasis.

Foto: Sanwal Deen, CC0

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