GEO / KI-Sichtbarkeit · Prüfpunkt
Warum sollte auf Ihrer Website ein Autor oder Herausgeber genannt sein?
Eine Autoren- oder Herausgeber-Angabe zeigt Maschinen und Menschen, wer für den Inhalt Ihrer Website verantwortlich ist, und stärkt damit die Glaubwürdigkeit der Seite. Antwortmaschinen wie ChatGPT und Google AI Overviews wählen ihre Quellen auch danach aus, ob eine erkennbare Person oder Organisation dahintersteht. Unsere Prüfung sucht deshalb nach einer maschinenlesbaren Angabe des Autors oder Herausgebers im Seitencode.
Maschinen bewerten Quellen nach Vertrauen
Suchmaschinen und KI-Programme stehen vor derselben Frage wie Ihre Kunden: Wem kann ich glauben? Google beschreibt die eigenen Bewertungskriterien mit dem Kürzel E-E-A-T, das für Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit steht. Ein zentrales Signal dafür ist die Antwort auf die Frage, wer den Inhalt verfasst hat. Eine Seite, die ihren Autor oder Herausgeber nennt, ist überprüfbar: Man kann nachsehen, ob die Person oder Firma existiert und ob sie vom Thema etwas versteht. Anonyme Texte bieten diesen Anker nicht. Antwortmaschinen zitieren deshalb bevorzugt Quellen mit erkennbarem Absender, so wie eine Zeitung lieber eine benannte Quelle zitiert als ein anonymes Schreiben.
So hinterlegen Sie den Autor maschinenlesbar
Unsere Prüfung erkennt drei Wege. Erstens die Autoren-Angabe im Seitenkopf, ein unsichtbares Meta-Feld mit dem Namen des Verfassers. Zweitens einen als Autorenlink gekennzeichneten Verweis, etwa auf eine Team- oder Profilseite. Drittens ein Autorenfeld in den strukturierten Daten, dem unsichtbaren Datenblatt der Seite. Einer dieser Wege genügt für die volle Punktzahl. Bei Firmen-Websites muss das keine Einzelperson sein: Als Herausgeber kann das Unternehmen selbst eingetragen werden. Sinnvoll ist, die Angabe mit einer sichtbaren Entsprechung zu verbinden, etwa einer Team-Seite oder einer Zeile „Verantwortlich für den Inhalt“ — so passt das Signal für Maschinen zu dem, was Besucher sehen.
So gehen Sie es an
- Bitten Sie Ihre Agentur, das Autoren-Meta-Feld oder ein Autorenfeld in den strukturierten Daten zu hinterlegen.
- Tragen Sie bei Firmenseiten das Unternehmen als Herausgeber ein, bei Fachbeiträgen die verfassende Person.
- Legen Sie eine Team- oder Über-uns-Seite an, auf die Autorenangaben verweisen können.
- Nennen Sie bei Ratgeber-Beiträgen sichtbar, wer den Text geschrieben hat und welche Erfahrung die Person mitbringt.
- Halten Sie die Angabe aktuell, wenn Zuständigkeiten wechseln.
Häufige Fragen
Was bedeutet E-E-A-T?
E-E-A-T ist ein Kriterienkatalog von Google und steht für Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google nutzt diese Kriterien, um die Qualität von Inhalten und ihrer Verfasser einzuschätzen. Auch KI-Antwortmaschinen greifen auf solche Vertrauenssignale zurück. Eine klare Autoren- oder Herausgeber-Angabe ist eines der einfachsten Signale, das Sie selbst beeinflussen können.
Muss auf jeder Seite ein Autor stehen?
Eine maschinenlesbare Angabe je Seite ist das Ziel, denn unsere Prüfung bewertet jede Seite für sich. In der Praxis richtet Ihre Agentur das einmal zentral ein: Das Unternehmen wird als Herausgeber in den strukturierten Daten aller Seiten hinterlegt, bei Beiträgen kommt die verfassende Person hinzu. Danach läuft die Angabe automatisch mit.
Reicht die Firma als Autor oder braucht es eine Person?
Für unsere Prüfung genügt der Herausgeber, also Ihr Unternehmen. Für die Wirkung bei Lesern und Maschinen ist bei fachlichen Beiträgen eine benannte Person stärker, idealerweise mit kurzer Vorstellung auf einer Team-Seite. Ein Ratgeber wirkt glaubwürdiger, wenn erkennbar eine erfahrene Fachkraft dahintersteht statt eine anonyme Redaktion.
Weiter im Prüfbereich GEO / KI-Sichtbarkeit
- Warum bevorzugen ChatGPT und Google Webseiten mit Datum?Antwortmaschinen wählen bevorzugt datierte, aktuelle Quellen. Ein maschinenlesbares Datum zeigt, dass Ihre Inhalte gepflegt werden.
- Wie erkennt eine KI den Hauptinhalt Ihrer Website?KI-Programme trennen Inhalt von Menü und Fußzeile über unsichtbare Bereichs-Markierungen im Code. Fehlen sie, wird Beiwerk mitgelesen.
- Sollten Überschriften auf der Website als Fragen formuliert sein?Mindestens eine Frage-Überschrift je Seite lohnt sich: Sie trifft den Wortlaut, mit dem Menschen ChatGPT und Sprachassistenten fragen.
- Wie viele Zwischenüberschriften braucht eine gute Webseite?Mindestens drei Überschriften je Seite: KI-Programme zerlegen Seiten entlang der Überschriften in Abschnitte und zitieren diese einzeln.
Dieser Prüfpunkt gehört zum Prüfbereich GEO / KI-Sichtbarkeit — dort stehen alle Prüfpunkte im Überblick. Was die Prüfung insgesamt leistet, zeigt die Leistungsseite; wie ein Ergebnis zustande kommt, erklärt das Prüfverfahren. Alle Prüfbereiche im Überblick: Wissensbasis.