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Beta — Entwurfsstand. Prüfordnung und Hinweistexte sind noch nicht rechtlich freigegeben; es werden derzeit keine verbindlichen Siegel ausgestellt.

GEO / KI-Sichtbarkeit · Prüfpunkt

Warum bevorzugen ChatGPT und Google Webseiten mit Datum?

ChatGPT, Google AI Overviews und andere Antwortmaschinen bevorzugen Webseiten mit erkennbarem Datum, weil sie ihren Nutzern aktuelle und verlässliche Informationen liefern wollen. Eine Seite ohne Datum kann fünf Jahre alt sein, ohne dass es jemand merkt. Unsere Prüfung sucht deshalb nach einem maschinenlesbaren Veröffentlichungs- oder Änderungsdatum im Code Ihrer Seite.

Aktualität ist ein Auswahlkriterium für Antwortmaschinen

Wenn eine Antwortmaschine zwischen zwei ähnlich guten Quellen wählt, nimmt sie eher die erkennbar aktuelle. Das ist nachvollziehbar: Preise ändern sich, Gesetze ändern sich, Angebote ändern sich. Eine Antwort aus einer undatierten Quelle könnte veraltet sein, und das fällt auf die Maschine zurück. Ein Datum wirkt dabei zweifach. Das Veröffentlichungsdatum sagt, wann der Inhalt entstand. Das Änderungsdatum sagt, dass sich jemand kümmert und den Text pflegt. Beides zusammen zeichnet das Bild einer lebendigen, betreuten Website — genau die Art Quelle, die Maschinen und Menschen bevorzugen. Ein sichtbarer Zusatz wie „Stand: März 2026“ stärkt dieses Bild zusätzlich beim menschlichen Leser.

So wird das Datum maschinenlesbar

Ein sichtbares Datum im Text genügt Maschinen nicht immer, denn sie können nicht sicher unterscheiden, ob eine Jahreszahl das Seitendatum, ein Gründungsjahr oder ein Terminhinweis ist. Eindeutig wird es über zwei technische Wege, die unsere Prüfung erkennt: spezielle Meta-Felder im Seitenkopf für Veröffentlichungs- und Änderungszeitpunkt, oder die Felder „datePublished“ und „dateModified“ in den strukturierten Daten, dem unsichtbaren Datenblatt der Seite. Viele Redaktionssysteme pflegen diese Felder automatisch, sobald ein Beitrag gespeichert wird. Ist das bei Ihrer Website nicht der Fall, kann Ihre Agentur die Ausgabe mit wenig Aufwand ergänzen. Einer der beiden Wege genügt für die volle Punktzahl.

So gehen Sie es an

  • Fragen Sie Ihre Agentur, ob Ihre Seiten ein maschinenlesbares Veröffentlichungs- und Änderungsdatum ausgeben.
  • Aktivieren Sie in Ihrem Redaktionssystem die automatische Pflege dieser Datumsfelder.
  • Zeigen Sie auf Ratgeber-Seiten zusätzlich sichtbar eine Zeile wie „Stand: Monat Jahr“.
  • Aktualisieren Sie Inhalte, wenn sich Preise, Abläufe oder Rechtslage ändern, statt neue Seiten zu erzeugen.
  • Kontrollieren Sie nach größeren Überarbeitungen, ob das Änderungsdatum mitgezogen ist.

Häufige Fragen

Woher weiß Google, wie alt eine Webseite ist?

Am zuverlässigsten aus maschinenlesbaren Datumsfeldern im Seitencode: Meta-Angaben im Seitenkopf oder die Felder „datePublished“ und „dateModified“ in den strukturierten Daten. Zusätzlich beobachten Suchmaschinen, wann sich der Inhalt einer Seite tatsächlich ändert. Ein sichtbares Datum im Text hilft Lesern, ersetzt die maschinenlesbare Angabe aber nicht.

Sollte ich das Datum auf alten Seiten einfach erneuern?

Nein. Ein neues Datum ohne inhaltliche Überarbeitung ist eine leere Behauptung, und Maschinen erkennen unveränderte Inhalte am Text selbst. Aktualisieren Sie stattdessen wirklich: Prüfen Sie Preise, Abläufe und Beispiele, ergänzen Sie Neues, streichen Sie Überholtes. Dann trägt das erneuerte Änderungsdatum eine echte Aussage und stärkt das Vertrauen in Ihre Seite.

Braucht jede Seite ein Datum, auch die Startseite?

Unsere Prüfung bewertet jede gemessene Seite für sich, ein maschinenlesbares Datum je Seite ist also das Ziel. Bei Beiträgen und Ratgebern ist es besonders wichtig, weil dort Aktualität über die Zitierfähigkeit entscheidet. Redaktionssysteme pflegen das Feld meist automatisch bei jedem Speichern, sodass auch Startseite und Leistungsseiten ohne Zusatzaufwand datiert sind.

Weiter im Prüfbereich GEO / KI-Sichtbarkeit

Dieser Prüfpunkt gehört zum Prüfbereich GEO / KI-Sichtbarkeit — dort stehen alle Prüfpunkte im Überblick. Was die Prüfung insgesamt leistet, zeigt die Leistungsseite; wie ein Ergebnis zustande kommt, erklärt das Prüfverfahren. Alle Prüfbereiche im Überblick: Wissensbasis.